Gastherme Brenner Heizung Haussteuerung

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Gastherme

Wandheizgerät für Gasbetrieb

Gastherme ist ein im Volksmund weit verbreiteter Begriff. Mit Gastherme werden meist Heizgeräte bezeichnet, die die Energie des Gasbrenners über einen, ständig von Wasser durchflossenen, Wärmetauscher abgibt. Das können Durchlauferhitzer für die Trinkwarmwasser- Bereitung oder auch nach dem Durchlaufprinzip funktionierende Zentralheizungsgeräte sein.

Allen Gasthermen gemeinsam ist die kompakte Bauweise und das Prinzip der Steuerung. So kann der Brenner einer Gastherme erst gestartet werden, wenn eine Mindestmenge an Wasser durch den Wärmetauscher fließt. Dadurch wird ein verdampfen des Wassers oder gar ein Durchbrennen des Wärmetauschers verhindert. Daraus resultiert auch der Nachteil dieser Geräte, daß immer einige Sekunden benötigt werden, bis warmes Trinkwasser anliegt.

Anders als bei indirekt beheitzten Warmwasserbereitern wird bei der Gastherme kein warmes Wasser bevorratet. Sondern das warme Wasser erzeugt man erst zu dem Zeitpunkt, wenn es benötigt wird. Das hat den Vorteil, daß der "Standby"- Verlust gegen null geht. Im Ruhezustand tritt also kein Wärmevelust auf.

Die altbekannten Geräte mit Wachflamme sind allerdings längst überholt. Stand der Technik sind elektronisch gezündete Geräte, bei denen der Brenner automatisch bei Wärmeanforderung gezündet wird.

Es dürfte auch klar sein, daß Sie zum Betrieb einer Gastherme einen Schornstein und einen Gasanschluß benötigen. Bei dem Einsatz eines Gerätes mit Abluftventilator kann als Schornstein ein Abgasrohr durch die Dachhaut geführt werden. Diese Gasheizer sind Heizgeräte die an die Wand befestigt werden. Im Gegensatz zu den Heizkesseln, die man meist auf dem Boden aufstellt .

Bei diesen Geräten sollten Sie einen Aufstellort wählen, der auch Heizungsenergie benötigt ( z.B. Hobbyraum, Küche usw.) . Das ist deswegen sinnvoll, weil die meißten Geräte einen Teil der erzeugten Wärme direkt an den Aufstellraum abgeben. Das können locker bis zu 5% der erzeugten Energie werden.

Die meisten Gasthermen benötigen für den Betrieb Verbrennungsluft aus dem Aufstellraum. Deshalb muß der Raum, in dem sie sich befindet eine Mindestgröße haben. Öffnungen in Wand oder Tür zur Verbesserung der Luftversorgung sind zulässig. Vorsicht ist bei dem gleichzeitigen Einsatz mit einer Ablufthaube geboten. Solange diese läuft, muß der Betrieb des Gasgerätes gesperrt werden.




Gastherme als Brennwertheizung

Gasbrennwerttherme, Hightec für die Wand

Mit steigenden Energiekosten wird es immer notwendiger die Effizienz der Heizgeräte zu erhöhen, das gilt auch für Gasthermen. Nur so können die Energiekosten für jeden auf einem erträglichen Maß gehalten werden. Durch den Einsatz der Brennwerttechnik bei Gasthermen für Heizung und warmes Wasser wird die Wärme des Brenners zweimal verarbeitet.
Zum einen wird unmittelbar über den Gasflammen auf herkömmliche Art, mit einem Wärmetauscher, das Abgas abgekühlt und damit das Heizungswasser erwärmt.
Zum zweiten schickt man das Abgas über einen weiteren Wärmetauscher, der das Abgas so weit abkühlt, daß der Wasserdampf im Abgas kondensiert. Auch diese Wärmemenge kommt Ihrem Heizsystem zugute.
Wenn Sie eine Heizungsmodernisierung planen, ist die Gastherme mit Brennwerttechnik eine Variante, die sich schnell amortisiert.
Die Brennwertgeräte sparen gegenüber herkömmlichen Heizgeräten 10% Energie. Diese Energiedifferenz wird durch die Nutzung des Brennwertes des Heizgases oder Heizöles erreicht. Volkstümlich: Der im Abgas enthaltene Wasserdampf wird kondensiert. Ganau das ist die Differenz zwischen Heizwert und Brennwert.

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